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Die
Matratze spielt bei einer Allergie auf Hausstaubmilbenallergene die erste
Geige:
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Die Temperatur eines Bettzimmers, wenn kontrolliert, ist meistens zu
niedrig, um die Milben dort nicht schlecht leben zu können. Bei 28°fühlen
sie sich gut. Sie vermehren sich also in der Matratze. Und zwar jede Nacht
steigt die Temperatur unter der Bettdecke und die Matratze erhält sie für
Milben. Es ist nicht selten, dass die Wärme im Inneren der Matratze
tagsüber bei 28°bleibt.
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Dies gilt auch für Luftfeuchte.
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Auch in dem Bett verlieren Sie die meisten Hautschuppen. Diese Zellen
gehen durch die Standardstoffe Ihrer Bettwäsche und stecken teilweise in
Ihrer Matratze und bringen den Milben die Ernährung, die sie brauchen.
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Im tiefsten Inneren der Matratze vermehrt sich also in der Mehrheit die
Hausstaubmilbe. Dies hat zur Folge, dass ihr Kot und ihre Leiche in sehr
feine Teilchen (bis zu ein paar Mikrometer) sich verwesen. Diese Teilchen
sind hochallergenhaltig.
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Die Matratze wirkt also wie ein Blasebalg, jedesmal Sie zum Bett gehen und
wirbelt Millionen von allergenhaltigen Mikroteilchen auf.
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Die verteilen sich in der ganzen Bettwäsche aber auch auf den
Teppichboden, Wandteppichen, nicht gehüllter Kleidung, wo die Allergene
bei kleinster Bewegung, Luftverdrängung (Schritt, Zuziehen eines
Vorhangs…) wieder in die Luft aufgewirbelt und von dem Allergiker mit der
Atemluft inhaliert werden.
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Wenn die Matratze mit einem Milbenschutzbezug versehen ist, wird den
Milben ihr Hauptlebensraum verschlossen und dadurch wird der Schlafende
von seinen Allergenen isoliert.
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