Milben und Allergie : die Matratzenrolle

 

Die Matratze spielt bei einer Allergie auf Hausstaubmilbenallergene die erste Geige:

  • Die Temperatur eines Bettzimmers, wenn kontrolliert, ist meistens zu niedrig, um die Milben dort nicht schlecht leben zu können. Bei 28°fühlen sie sich gut. Sie vermehren sich also in der Matratze. Und zwar jede Nacht steigt die Temperatur unter der Bettdecke und die Matratze erhält sie für Milben. Es ist nicht selten, dass die Wärme im Inneren der Matratze tagsüber bei 28°bleibt.

  • Dies gilt auch für Luftfeuchte.      

  • Auch in dem Bett verlieren Sie die meisten Hautschuppen. Diese Zellen gehen durch die Standardstoffe Ihrer Bettwäsche und stecken teilweise in Ihrer Matratze und bringen den Milben die Ernährung, die sie brauchen.

  • Im tiefsten Inneren der Matratze vermehrt sich also in der Mehrheit die Hausstaubmilbe. Dies hat zur Folge, dass ihr Kot und ihre Leiche in sehr feine Teilchen (bis zu ein paar Mikrometer) sich verwesen. Diese Teilchen sind hochallergenhaltig.

  • Die Matratze wirkt also wie ein Blasebalg, jedesmal Sie zum Bett gehen und wirbelt Millionen von  allergenhaltigen Mikroteilchen auf. 

  • Die verteilen sich in der ganzen Bettwäsche aber auch auf den Teppichboden, Wandteppichen, nicht gehüllter Kleidung, wo die Allergene bei kleinster Bewegung, Luftverdrängung (Schritt, Zuziehen eines Vorhangs…) wieder in die Luft aufgewirbelt und von dem Allergiker mit der Atemluft inhaliert werden.

  • Wenn die Matratze mit einem Milbenschutzbezug versehen ist, wird den Milben ihr Hauptlebensraum verschlossen und dadurch wird der Schlafende von seinen Allergenen isoliert.

 

© Protec'Som 2003